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Hok'ahé

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Entstehungsgeschichte

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Die Idee, in Waldburg ein Indianermuseum zu gründen, erwachte etwa im Jahre 1985 als eine Brieffreundin aus den USA bei meiner Tochter zu Besuch war. Sie brachte als Gastgeschenk Bücher über Kachinapuppen der Hoppi-Indianer mit.


Diese faszinierten mich so, dass ich begann, getreu orginaler Vorlagen, selbst welche zu schnitzen, zu bemalen und einzukleiden. Dazu baute ich ein Pueblo-Dorf mit Kiva und allem Dazugehörigem. Im Laufe der Zeit entstanden weitere Indianerbehausungen verschiedenster Art mit Booten und Totempfählen.
Eine Ausstellung der entstandenen Werke bot sich an und nun erwachte der Gedanke, ein zunächst kleines Museum entstehen zu lassen. Das Interesse wuchs sowohl bei den Besuchern wie auch bei mir.
Ich las gute Indianerbücher über Kultur, Geschichte, Sitten und Gebräuche. Besuchte selbst Indianer in Reservaten und brachte von diesen Reisen diverse Sammlerstücke mit. Zu maßstabgerechten Nachbildungen kamen nun Orginalgegenstände und so wurde aus kleinen Anfängen eine wunderschöne Sammlung.
Ich wollte nicht nur Indianerromantik zeigen, sondern auch Wissen über diese Kultur weitergeben.

Denn:
Will man die eingeborenen Völker und ihre Überlieferung verstehen, so muss man ihren Glauben, ihre Einsichten, Vorstellungen, Ideale, Werte, Einstellungen, und Gesetze studieren.
Es gibt keinen besseren Weg zu diesem Verständnis, als ihre Zeremonien, Rituale, Lieder, Tänze, Gebete und Geschichten zu erforschen.
Denn gerade in der Zeremonie, im Ritual, im Lied, Tanz und Gebet finden wir den symbolischen Ausdruck, was ein Volk über Leben, Sein, Existenz und Beziehungen glaubt.
Die Geschichten der Indianer sind so vielschichtig und geheimnissvoll wie Märchen, Legenden und Mythen der Griechen, Ägypter und von anderen Völkern, und sie sind ebenso schwer zu verstehen wie die Parabeln der Bibel.
(Zitat: Basis Johnston, Ojibawa)

 
 

Kachinapuppen     

 

 


Kachinapuppe      



Und so nannte ich mein Museum:
Museum für Indianistik

Da ich selbst einige Zeit in einem Indianerreservat in South-Dakota verweilte und lebensnah viele kulturelle Gebräuche miterleben durfte, möchte ich Sie mit diesem Erfahrungsschatz und anhand von zahlreichen Tierpräparaten in die einstige naturverbundene Lebenswelt der Indianer entführen.


Außerdem hoffe ich, dass mein ergänzendes Hinter­grund­wissen zusammen mit den vielen Ausstellungsstücken  gerade für junge Menschen eine ideale Möglichkeit sein wird, sich über Karl-May-Romane und Westernfilme hinaus ein Bild von den Ureinwohnern Nordamerikas zu machen.

Speziell für Schulklassen habe ich eine Indianerrallye vor­bereitet, die in verschiedene Schwierigkeitsgrade aufge­gliedert ist. Auch Fachvorträge mit/ohne Dias in Schulklassen sind möglich.


Alois Weber,
Juli 2014






Tierpräparate

 

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